Kulturelle Bildung in Köln

Die Stadt Köln veröffentlichte Ende 2012 das Kommunale Gesamtkonzept „Kulturelle Bildung in Köln“. Es verdeutlicht, dass die kulturelle Bildung stets konstitutiver Bestandteil der Allgemeinbildung des Menschen ist. Reines Wissen wird in werte- und handlungsorientiertes Verstehen überführt. Hierbei sollten kulturelle Bildungsangebote für alle Bevölkerungsschichten und damit auch für Menschen in sozial benachteiligten Lebenslagen nutzbar sein. Kulturelle Bildung muss zur Normalität werden und darf nicht ein Privileg für Wenige sein. Die Ausbildung der auf der kulturellen Bildung basierenden Schlüsselkompetenzen ist von herausragender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit Kölns.

Wie in allen kommunalen Strukturen so ist auch die Kölner Landschaft zur kulturellen Bildung abwechslungsreich, der Boden fruchtbar und die Früchte ganz unterschiedlich. Der Kulturstandort und seine Akteure haben zahlreiche Einrichtungen, freie Träger und Einzelpersonen hervorgebracht, die in Einzelprojekten, festgefügten Programmen oder temporären Kooperationen für kulturelle Bildung sorgen. Dieses immense Potenzial lässt sich intensivieren, wenn sich Partnerschaften und Kooperationen ausbilden – sei es zwischen Bildungs- und Kultureinrichtungen, zwischen Schulen und Kunstorten oder Kunstschaffenden. Musenkuss-koeln soll diesen Prozess unterstützen.

Die Methoden und Formen kultureller Bildung sind die der Kulturpädagogik und umfassen aktiv ausgeführte, kreativ-künstlerische Betätigungsfelder und die Rezeption von Kunst und Kultur gleichermaßen. Der Charakter des Themas, die Arbeitsstrukturen und das Wirken freier und städtischer Institutionen schaffen eine breite Angebotspalette. Ebenso vielfältig wie die Kölner Angebotspalette sind die einzelnen Zielgruppen. Durch musenkuss-koeln als zentrale, sparten- und institutionsübergreifende Austauschplattform sollen diese reichhaltigen Angebote und die Zielgruppen zusammengeführt werden.